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Der Iberg – eine Station auf den Harzer Todesmärschen 1945

Dienstag, 14. April 2015, 18 Uhr

Todesmärsche im Harz 1945

Auf dem Todesmarsch von ca. 3500 Häftlingen von Osterode nach Oker im April 1945 konnten drei russische Häftlinge fliehen. Sie versteckten sich in einer Höhle im Iberg. Am 10. April entdeckte sie ein Bergmann aus Bad Grund. Von drei Volkssturmmännern wurden sie erschossen.

Für sie und stellvertretend für die weiteren zahllosen Opfer wird eine Gedenktafel eingeweiht – 70 Jahre nach den Verbrechen. Die Gedenkveranstaltung ist auch der Start für die Erneuerung der Gedenkstelen des Wegezeichenprojektes Westharz.

Es spricht Dr. Jens-Christian Wagner von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten zur Erinnerungsarbeit im Rahmen des Gedenkens an die Todesmärsche. Schülerinnen und Schüler der BBS1 Osterode haben eine Ausstellung vorbereitet und tragen Zeitzeugenberichte vor.

Wir laden herzlich ein und bitten um Anmeldung per Telefon 05327/829391 oder info@hoehlen-erlebnis-zentrum.de.

Eine Veranstaltung mit dem Verein Spurensuche Harzregion e.V., der BBS1 Osterode am Harz und dem Arbeitskreis Zeitgeschichte des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde e.V.

Veröffentlicht am 14.04.2015
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